Evangelische Erwachsenenbildung Sachsen - Landesstelle

Enneagramm - Orientierungstag

 

Wie wird ein ausgewogenes Miteinander möglich? Im Zusammenleben und -arbeiten suchen und verwenden Menschen Systeme, die Orientierung ermöglichen. Dabei wird immer häufiger das Enneagramm als ein sehr altes Modelle menschlicher Charaktermuster verwendet. Aus den frühen Erfahrungen des Kindes resultieren spezifische Überlebens- oder Bewältigungsstrategien, die unseren persönlichen Stil geprägt haben. Das Enneagramm beschreibt mit außergewöhnlicher Präzision neun Persönlichkeitsmuster, die sich in Denken, Fühlen und Handeln unterscheiden. (ennea heißt im Griechischen neun und gramma so viel wie Bild oder Buchstabe) Fragen an Freunde, Paare, Eltern, Kinder, Nachbarn, Vereinsmitglieder, Kollegen, Chefs, Kunden, Patienten, Klienten, Therapeuten und vielen anderen: Wie sehe ich mich selbst und wie wirke ich auf andere? Wie nehme ich dich wahr und wie erlebst du mich? Wie sieht meine selbstverständliche Vorstellung vom idealen Partner oder der idealen Beziehung aus? Der Charme des Enneagramms besteht darin, dass es sich nicht nur um ein Modell seelischer Verstrickungen handelt, sondern das die Wachstums- und Integrationsrichtung genauso präzise aufgezeigt wird. Während des Orientierungstages sollen sie erfahren und verstehen, was das Enneagramm im Grunde ausmacht und erahnen, welche Möglichkeiten es bietet.