
Die Sozialisation in Ost oder West prägt oft unbewusst unsere Arbeitsbiografie. Je nach Aufwachsen und Lebensort diesseits oder jenseits der ehemaligen Grenze unterscheiden sich bis heute die Vorstellungen von Arbeit und Familie.
An diesem Schreibwochenende machen wir uns unsere Berufs- und Lebensbiografie vor dem Hintergrund dieser Prägungen bewusst. Wir treten schreibend in den Dialog mit uns selbst und den anderen Teilnehmenden: Welchen Einfluss hatten Eltern oder Großeltern? Wie kann ich mich heute von Mustern – zwischen Leistungsethos und Fürsorgepflicht – abgrenzen, auch um Familienzeiten oder Ehrenamt neu wertzuschätzen?
Schreibend schärfen wir den Blick für unseren weiteren Weg – im Gleichgewicht zwischen Beruf, sozialer Einbindung und persönlicher Entwicklung.
Eingeladen sind alle Interessierten, die sich schreibend der eigenen Biografie zuwenden und die Methoden für die eigene Gruppenarbeit mitnehmen möchten.
Das Angebot ist für 11 Teilnehmende geplant.
Beginn: 08.10.2027 17:00 Uhr
Ende: 10.10.2027 13:00 Uhr
Ort: Kohren-Sahlis, Heimvolkshochschule
Referent*innen:
Dr. Amelie Mahlstedt
Sprachwissenschaftlerin
freie Autorin
Poesie- und Bibliotherapeutin im Integrativen Verfahren (EAG-FPI)
Leitung:
Sabine Schmerschneider
Referentin für Erwachsenenbildung
Kosten:
Kurskosten: 175,00 €
Verpflegung: 83,90 €
Doppelzimmer: 80,00 €
Einzelzimmer: 110,00 €